Die Hackschnitzel, die aus dem Anbau von Sida zwischen Dezember und März gewonnen werden, werden mithilfe eines Mais-Häckslers geerntet und weisen 15 bis 30% Feuchtigkeit auf. Deren Brennwert sollte zwischen 10 und 15 kJ/kg betragen.

Es handelt sich hierbei um ein fertiges Brennmaterial für Hackschnitzelöfen. Das fertige Produkt kann bei der Mitverbrennung mit Kohlestaub verwendet werden, soweit die Möglichkeit für die Lagerung und Mischung der Bestandteile vorhanden ist.

Für die Methode der Mitverbrennung mit dem Kohlestaub spricht die Tatsache, dass bei der Kohleverbrennung die Emission von Stickoxiden und Schwefel reduziert wird.

Die Sida-Hackschnitzel unterliegen während der Lagerung an der frischen Luft keiner Kompostierung, weil der physiologische Aufbau dieser Holz- bzw. Zelluloseart lässt keine Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Luft zu. Lediglich die Haut der Pflanze nimmt teilweise Feuchtigkeit auf; diese stellt allerdings nur einen geringen Prozentanteil des Ertrages dar.